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TIPPS & TRICKS

Wir sind stolz auf unsere Produkte und entwickeln jedes Produktdetail so, dass Du möglichst lange Freude daran hast. Hier findest Du nützliche Hinweise zum Umgang mit Deinen VAUDE-Produkten und Anleitungen zur Handhabe.

PFLEGE

Unsere Produkte sind mit Leidenschaft und aus hochwertigen Materialien gefertigt. Trotzdem oder gerade deshalb brauchen sie auch entsprechende Pflege, um langfristig optimal zu funktionieren.

Flecken und Schmutz entfernt man am besten mit einem feuchten Schwamm und einer milden Seife. Bei sehr starken Verschmutzungen kann der Rucksack auch unter fließendem Wasser gereinigt werden. Entferne dabei aber bitte niemals den Metallrahmen Deines VAUDE-Rucksacks. Zum Trocknen hängst Du ihn am besten an einem gut belüfteten Ort auf.

Achtung: Rucksäcke nicht in die Reinigung oder in die Waschmaschine geben!

Hier findest Du weitere Informationen zur Produktpflege und Reparatur.

REPARATUR & ERSATZTEILE

Rucksäcke, speziell die Tragesysteme, sind dauerhaft starker Belastung und Abnutzung ausgesetzt. Abnutzung oder Beschädigung müssen aber nicht gleich das Ende für Deinen Rucksack bedeuten. Nachfolgend findest Du hilfreiche Hinweise, was Du selbst beachten kannst, damit Deine VAUDE-Produkte länger leben:

Gewährleistung

Für alle VAUDE-Produkte besteht eine gesetzliche Gewährleistungsdauer von zwei Jahren. Bei allen „Made in Germany“-Produkten haben wir diese sogar auf fünf Jahre erweitert.

Prüfe, ob für Dein defektes Produkt ein Gewährleistungsanspruch besteht.

Reparatur

Kleinere Reparaturen kannst Du oftmals auch selbst ausführen. Probiere doch einmal unsere „Do-it-yourself“-Reparaturanleitungen auf iFixit.

In unserem Nachhaltigkeitsbericht haben wir für Dich außerdem eine eigene Seite zusammengestellt. Hier sind zu vielen Themen auch kurze iFixit-Reparaturvideos zu finden. Weiters kannst Du auf dieser Seite auch gleich alle Ersatzteile oder bei Bedarf spezielle Werkszeuge direkt zu Dir nach Hause bestellen.

Offene Nähte & Webbings

Es kann durchaus vorkommen, dass sich eine Naht am Rucksack oder am Gurtband etwas löst oder gar aufgeht. Hier kann Dein Schuster vor Ort schnell Abhilfe schaffen. Schuster haben starke Industrienähmaschinen und setzen Dir einfach eine neue Naht.

Imprägnierung erneuern

Dauerhafte Einwirkung von Regen und Sonne kann bewirken, dass die äußere Imprägnierung des Rucksacks nachlässt. Wir empfehlen, die Imprägnierung des Rucksacks mit Nikwax Tent & Gear Solarproof aufzufrischen. Sobald die Beschichtung jedoch innen abblättert, kann auch die wiederholte Imprägnierung nicht mehr für Wasserdichtheit sorgen.

RICHTIG PACKEN

Wenn man über längere Strecken mit hohem Gewicht unterwegs ist, sollte man sich vorab genau überlegen, was alles an Gepäck benötigt wird und wie man dieses sinnvoll verteilt, damit größtmöglicher Tragekomfort und Sicherheit gegeben ist.

Gewichtsverteilung

Eine ausgewogene Gewichtsverteilung ist wichtig, damit der Rucksack komfortabel am Rücken sitzt und Du während der Tour die richtige Haltung einnimmst, gut die Balance hältst und reaktionsfähig bleibst. Grundsätzlich gilt, dass die Hauptlast mittig und nahe am Rücken positioniert werden sollte. Je näher der Schwerpunkt mit aufgesetztem Rucksack am eigentlichen Körperschwerpunkt ist, desto besser ist das Gleichgewichtsgefühl und desto weniger spürt man die Last.

Tragegewicht

Als Faustregel gilt, dass auf längeren Touren nicht mehr als 25 – ­ 30 % des eigenen Körpergewichts getragen werden sollten. Nur sehr gut Trainierte können diesen Wert überschreiten. Auch für Kinder ist das Gehen mit Kinderrucksack kein Problem. Es gilt aber zu beachten, dass das Zusatzgewicht gering gehalten werden soll.

Organisation

Gute Organisation sorgt dafür, dass man schnell zur Hand hat, was man unterwegs benötigt. Die Aufteilung der Fächer an Deinem Rucksack ist auf optimale Praktikabilität ausgelegt.

1 Hauptfach: Beim Packen des Hauptfachs muss taktisch vorgegangen werden: Schwere Gepäckstücke wie z. B. Kletterausrüstung (Karabiner, Keile, Expressen), Zelt, Konserven oder Wasservorrat sollten in der Mitte und nahe am Rücken verstaut werden. Unten, oben und an den Seiten sollten leichtere Dinge gepackt werden, z. B. Bekleidung.

 

2 Deckelfach: Ein Deckelfach ist ab einer bestimmten Größe des Rucksacks Standard. Hier gehören alle kleineren Ausrüstungsgegenstände hinein, die griffbereit sein müssen, z. B. Handy, GPS, Kompass, Taschentücher, Mütze, Schokoriegel und Erste-Hilfe-Set. Auf keinen Fall sollte man hier schwere, massive Gegenstände transportieren.

3 Bodenfach: Die meisten größeren Rucksäcke (ab ca. 40 Liter) haben ein vom Hauptfach getrenntes Bodenfach. Hier können am besten leichtere und voluminöse Gegenstände verstaut werden, die im Hauptfach zu viel Platz einnehmen.

 

 4 Außen- und Netztaschen: Seitliche Außen­ oder Netztaschen bieten zusätzlichen Stauraum für Kleinigkeiten und empfehlen sich für Dinge, die schnell zur Hand sein müssen (Regenjacke, Mütze, Taschentücher, Handschuhe etc.). Sie sollten ungefähr gleich schwer beladen sein.

5 Kartenfach: Einige Wander­ und Trekkingrucksäcke haben seitlich angebrachte Kartentaschen. Diese sind groß genug für alle gängigen Kartenformate. Sie lassen sich bequem von außen erreichen, ohne dass man das Hauptfach öffnen muss.

6 Trinksystem: In fast allen VAUDE-Rucksackmodellen ist eine Trinksystemaufnahme zu finden. Das Fach ist immer rückennah angebracht, um den Körperschwerpunkt nicht negativ zu beeinflussen. Der Trinksystemausgang ist immer im Bereich der Schulterträger zu finden.

RUCKSACK EINSTELLEN

Detaillierte Informationen zu den diversen Anpassungsmöglichkeiten unserer Rucksäcke findest Du in der Rubrik Rückensysteme. Das aufziehen und allgemeine Einstellungen zum Tragen des Rucksackes haben wir dir hier zusammengestellt.

 

1. Schulterträger und Lastpositionierungsriemen (1 und 2) leicht anziehen. Die Klemmschnallen und die Lastpositionierungsriemen müssen zwischen Schlüsselbein und Schulterhöhe liegen.

 

 
2. Hüftgurt bei hochgezogenen Schultern schließen und festziehen (3). Der Hüftgurt muss an der Oberkante des Beckenknochens aufliegen. Etwa 80% der Last sollten auf der Hüfte getragen werden.

3. Locker die Schultergurte, bis das gesamte Gewicht spürbar auf deiner Hüfte lastet. Dann die Schultergurte wieder leicht anziehen, um den Rucksack im Schulterbereich zu stabilisieren.

 

4. Lastpositionierungsriemen (1) stramm ziehen. Der Träger hebt sich hinten leicht von der Schulter ab und entlastet diesen Bereich.

 

5. Zu guter Letzt den Brustgurt in angenehme Höhe verschieben und schließen. Darauf achten, dass der flexible Gummizug beim Einatmen nicht ganz auf Zug gebracht wird und so evtl. die Atmung behindert.