MENU

EINSTELLUNGEN UND ANPASSUNGEN

Gewichtsverteilung

Es ist wirklich wichtig, seinen Rucksack richtig zu packen. Entscheidend ist, dass der Körperschwerpunkt durch die Rucksacklast nicht zu weit nach hinten, oben oder unten verschoben wird. Ist dies der Fall, muss die Muskulatur ausgleichen und es kommt zu Verspannungen und Muskelverhärtungen, die zu Kopfschmerzen führen können. Je näher der Schwerpunkt mit aufgesetztem Rucksack am eigentlichen Körperschwerpunkt ist, desto besser ist das Gleichgewichtsgefühl und desto weniger spürt man die Last.

Tragegewicht

Als Faustregel gilt, dass auf längeren Touren nicht mehr als 25 ­ 30% des eigenen Körpergewichts getragen werden sollten. Nur sehr gut Trainierte sollten diesen Wert überschreiten. Kleinere Kinder gewöhnen sich schnell an den Umgang und das Gehen mit Kinderrucksäcken. Dabei sollten sie aber nicht mehr als das Pausenbrot, ein Stofftier und evtl. den eigenen Schlafsack tragen.

Einstellen des Rucksacks

  1. Schulterträger und Lastpositionierungsriemen (1 und 2) leicht anziehen. Die Klemmschnallen und die Lastpositionierungsriemen müssen zwischen Schlüsselbein und Schulter­ höhe liegen. Etwa die Mitte des gepolsterten Schultergurtes sollte oben auf der Schulter liegen. Ist dies nicht der Fall, sollte die Länge der Träger verstellt werden.
  2. Hüftgurt bei hochgezogenen Schultern schließen und fest­ ziehen (3). Der Hüftgurt muss an der Oberkante des Beckenknochens aufliegen. Etwa 80% der Last sollten auf der Hüfte getragen werden.
  3. Lockern der Schultergurte, bis das gesamte Gewicht spürbar auf der Hüfte lastet. Dann die Schultergurte wieder leicht anziehen, um den Rucksack im Schulterbereich zu stabilisieren.
  4. Lastpositionierungsriemen strammziehen. Der Träger hebt sich im hinteren Bereich von der Schulter ab und entlastet diesen Bereich.
  5. Zu guter Letzt den Brustgurt in angenehme Höhe verschieben (rote Pfeile) und schließen. Darauf achten, dass der flexible Gummizug beim Einatmen nicht ganz auf Zug gebracht wird und so eventuell. die Atmung behindert.